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Gewinnspiele / Promotion




Was ist der Vorteil eines versicherten Gewinnspiels?

Unabhängig von der Art der Gewinnspiels ist die Gewinnsumme die medienwirksamste und wichtigste Information des Spiels. Sie dient als Kommunikations- und Aufmerksamkeitsfang. Ein Gewinnspiel, bei dem die Teilnehmer einen Porsche, ein Einfamilienhaus oder eine Million Euro in bar gewinnen können, erweckt mehr Interesse als beispielsweise der Gewinn einer Musicaleintrittskarte, wenngleich deren Gewinnwahrscheinlichkeit vielleicht wesentlich höher ist. Ohne Versicherungsschutz entspricht die maximal mögliche Gewinnsumme genau dem Werbebudget für Gewinnspiele. Beträgt dieses beispielsweise 10.000 Euro, so kann hierfür ein Kleinwagen ausgelobt werden, der an Teilnehmer eines Spiels verlost wird. Entscheidend ist aber nicht die Tatsache, dass es einen Gewinner gibt, sondern die Kommunikation, dass man bei Firma X einen Kleinwagen gewinnen kann.

Die folgende Grafik verdeutlicht zum einen die oben beschriebene Möglichkeit der Gewinnspielrealisierung ohne Versicherungsschutz und zum anderen der mögliche Kommunikationseffekt mit Versicherungsschutz.

Versicherung ist Risikotransfer gegen Entgelt

In diesem Fall wird also das Budget nicht für einen sicheren Gewinner, sondern für einen eventuellen Gewinn mit wesentlich höherer Summe verwendet. In Relation kann man somit durch Versicherungsschutz bis zu 30-fach höhere Gewinne bei gleichem Budget ausloben.

Ja aber … dann kann es sein,
dass es keinen Gewinner gibt?

Völlig richtig. Doch dies muss kein Nachteil gegenüber der Variante mit sicheren Gewinnen sein. Wenn beispielsweise aus einer großen Menge an Teilnehmern eine kleine Gruppe gelost wird, die dann berechtigt ist an einem versicherten Geschicklichkeitsgewinnspiel teilzunehmen (z.B. Hole in One, Torwandschiessen oder Olivenwerfen) entscheidet jeder Spieler selbst darüber, ob er zu den Gewinnern zählt. Der Werbeeffekt ist jedoch wesentlich größer.

Was sind die Folgen eines versicherten Gewinnspiels?

Die Wahrscheinlichkeit, dass es einen Gewinner gibt, muss gering sein; nur dann ist das Spiel überhaupt versicherbar. Entscheidend ist lediglich, dass es überhaupt möglich gewesen wäre. Die Aufmerksamkeit bei hohen Gewinnsummen ist wesentlich höher, was sich wiederum in der hohen Teilnehmerzahl (Adressen Generierung) widerspiegelt. Um dennoch das Gefühl zu vermitteln, etwas „gewonnen“ zu haben, empfiehlt sich die Vergabe von kleinen Trostpreisen (Schlüsselanhänger, Feuerzeuge oder Kugelschreiber). So haben die Teilnehmer zum einen den kleinen Preis gewonnen, zum anderen die Chance auf einen Hauptpreis u.U. selbst in der Hand (Geschicklichkeitsgewinnspiel).

Welche Gewinnspiele kann man versichern?

Im Wesentlichen wird unterschieden zwischen Wahrscheinlichkeits- und Geschicklichkeitsgewinnspielen.

Rubbelkarten, Schätzspiele, Lotto, Umschlagspiele sowie der für Messeauftritte sehr beliebte Glastresor zählen zu den Wahrscheinlichkeitsgewinnspielen. Jeder Spieler hat die gleiche Gewinnwahrscheinlichkeit und es gibt keine Möglichkeit diese zu eigenen Gunsten zu ändern. Die Anzahl der Teilnehmer, die Gewinnsumme sowie die mathematische Eintrittswahrscheinlichkeit sind die Parameter anhand derer sich die Prämie orientiert.

Dem gegenüber stellen das Basketballkorbwerfen, Hole in One, das Torwandschiessen oder das „Olive-in-ein- Martiniglaswerfen“ sog. Geschicklichkeitsgewinnspiele dar. Hierbei muss das Spiel sinnvoll auf die Zielgruppe abgestimmt werden. Entscheidend ist, dass jeder Spieler selbst durch Glück und Geschicklichkeit für den Spielausgang verantwortlich ist. Die Gewinneintrittswahrscheinlichkeit ist nicht für jeden Spieler identisch.

Die Hoffung auf einen Gewinner

Neben dem Teilnehmer profitiert auch der Veranstalter eines Gewinnspiels in hohem Maße vom Gewinnfall. Denn je höher die Gewinnsumme desto höher auch die mediale Aufmerksamkeit. Zeitungsberichte, Interviews und eventuell Fernsehberichte können folgen. Der finanzielle Wert einer solchen Werbung übersteigt dabei mehrmals die geleistete Versicherungsprämie.